Freigeist

by Ewiges Fristen

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credits

released November 18, 2019

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about

Ewiges Fristen Bayreuth, Germany

Melancholic aural art from Franconia (Germany).

J.v.F. - Vocals, Guitar
René - Drums
Manuel - Guitar, Backing Vocals
Christian - Bass, Backing Voclas

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Track Name: Privileg - Freigeist
Geführt von Strukturen; gefangen in einem Gatter der Routine;
gelenkt von aufbürdenden Normen folgst du dem Weg,
welcher von einer Herde verführter Schafe geprägt und geschaffen wurde.
Der Geist immer mehr geknechtet. Der Freigeist wird zum Privileg.

So ziehst du nun weiter; müde, kraftlos und schlapp;
bis du erbärmlich krepierst als Dank deines Trabs.

Deine Beherrschung im Erdulden imponiert bestenfalls dich,
denn in einer Herde voller Konformisten interessiert so etwas nicht!


Gedanken liegen in Ketten und folgen blind dem Rudel. - unendlich weit! -
Angetrieben durch das Bellen sabbernder und fletschender Beißer! - unendlich weit! -
Der Wille diesem Gatter zu entrinnen ist schon seit langer Zeit gebrochen.
Die Stimmen voller Courage und Eifer, sie werden immer leiser und leiser.

Allmählich verstummt liegst du brach auf nassem Grund.
Bis zum bitteren Ende getrieben, aufgescheuert und wund.
Doch die Wunden sitzen tiefer als ein jedes Auge blicken kann,
denn die Fäulnis der Seele und deines Geistes blieb viel zu lange unerkannt!

Gibt es denn keinen Ausweg aus diesem Unheil der blinden, stummen Masse?
Das unendlich weite Grün gleicht schon längst einer Sackgasse.


Verstummt verreckst du nun brach auf nassem Grund.
Bis zum bitteren Ende getrieben, aufgescheuert und wund.
Doch die Wunden saßen tiefer als ein jedes Auge blicken wollte,
denn die Fäulnis wurde nie erkannt!
Track Name: Liebt mich
Geborgen in deiner Tugend wäscht du dich rein.
Das Feuer der Sünde brodelt in dir.
Deine Fassade eines Engels gleich,
doch dein Geist so schwarz.
Jeder ist dein Nächster solange du von dessen Natur profitierst.
Du lachst der Schar stets ins Antlitz, doch hasst sie so sehr!

Du streifst durch das Leben nach deinem Streben und spielst jedem was vor.
Der einzige, den du wirklich liebst, ist der Mensch, den du im Spiegel siehst.

Du trübst mit deinem Schein jedem der dir begegnet.
Du weißt genau was du tust, denn du willst die Achtung,
die dir die Menschheit nur dann gibt, wenn du dich maskierst.
Maskierst mit deinem falschen Ich, das dir selbst zuwider ist!

Doch wenn du in den Spiegel blickst zertrümmert deine Welt.
Deine Welt voller aufgesetzter Werte, die du selbst nicht liebst.

Doch du kannst dich nur dann lieben, wenn es jeder tut.
Deshalb versteckst du dich hinter jener Fassade, die jeder liebt.
Wieso kannst du nicht sein, wie du bist?
Nur weil du dann nicht jedermann Freund bist?

Wie willst du dich denn lieben, wenn es niemand tut?
Weil deine belanglose Fassade, niemand liebt!
Wieso kannst du nicht sein, wie du bist?
Denn eine Fahne im Wind wird niemand Freund sein.

Es bringt dich um, wenn man dich nicht liebt.
Dafür nimmst du in Kauf, dass du dich selbst hasst.
Um jeden zu Gefallen zahlst du jeden Preis.
Der höchste Preis ist dein Wesen, doch das ist dir gleich.

Liebt mich, liebt mich...
Track Name: Porzellan
...und sie verwelkt, die letzte Blühte der Hoffnung.
...und sie zerfällt in scharfe Stücke, wie Porzellan.
Fetzen gebettet in einem Meer voller blutiger Tränen.
Gelenkt vom Wind ohne Kontrolle, treiben sie im Fluss voran.

Manipulation ist der neue Dünger der Massen.
Gebettet im Kompost der Lügen, züchtet man nun an.

Und doch erstickt stets ein Geschöpf in seinem eigenen Keim,
denn ein Schauer von Ignoranz lässt kein Individuum gedeihen.
Und so ersäuft stets ein Geschöpf im Sumpf der Allianz.
Die Allianz voll Ignoranz, eine Gesellschaft, die Hass pflanzt.

...einst strahlte eine jede Pflanze im klaren Sonnenlicht.
...nun zerfällt alles zu Staub und Asche, wie Porzellan.
Fetzen gebettet in einem Meer voller blutiger Tränen.
Gelenkt vom Wind, ohne Kontrolle, treiben sie im Fluss voran.

Alles zerfällt wie Porzellan!
Alles zerfällt wie Porzellan!

Und doch erstickt stets ein Geschöpf in seinem eigenen Keim,
denn ein Schauer von Ignoranz lässt kein Individuum gedeihen.
Und so ersäuft stets ein Geschöpf im Sumpf der Allianz.
Die Allianz voll Ignoranz, eine Gesellschaft, die Hass pflanzt.
Track Name: Kunst auf ewig
Gefangen in einem Raum-Zeit-Kontinuum ohne jeglichen Aspekt zur Veränderung.

Ohne Neugestaltung gegebener Tatsachen streifen wir umher;
durch ein Szenarium voller Intrigen. Ein einziges Lügenmeer!

Kein Instinkt für Haftung und Pflichten;
zum Scheitern verurteilt. - auf ewig! -
Der Anbruch bedeutet Selbstjustiz,
welche die Wunden heilt. - auf ewig! -


Der Ursprung für eine Wendung liegt an uns.
Sich fügen war viel zu lange Kunst!

Der Ausbruch, er naht unaufhaltsam! Seelenfreiheit!

Der Ausbruch aus einem Raum-Zeit-Kontinuum ohne jeglichen Aspekt zur Veränderung.

Ein Instinkt für Haftung und Pflichten;
nach viel zu langer zeit. - auf ewig! -
Die Bewegung dank Selbstjustiz,
welche die Wunden heilt. - auf ewig! -

Der Ursprung für eine Wendung lag an uns.
Hingebung zum Leben heißt die Kunst.
Track Name: Alles scheint verstummt
Als ich heute morgen erwacht bin habe ich mich gefragt:
Ist all unser Bestreben zu Leben wirklich etwas wert?
Ist es kostbar hier zu sein?
Welchen Wert hat unsere Existenz in einer Welt,
die von Kälte und Selbstsucht dirigiert wird?


Alle Stimmen scheinen plötzlich verstummt.
Ich höre nichts von Veränderung!
Scheinbar erblindet irre ich herum,
denn ich sehe ich keine Veränderung.


Ich sehe eine leere Hülle hier, und tausende andere dort.
Elend schwache, abgeschlaffte Seelen voller Depressionen wohin das Auge sieht.
Nur eine melancholische Gewissheit bleibt stets bestehen:
Hier unkonventionell zu fristen bedeutet Kampf gegen die Idiotie.

Kaum einer wird sich je ändern - kaum einer! -
und so fristen wir still - viel zu still! -
in unserer Fasson zu leben, - welches Leben? -
wenn man unser Fristen noch als Leben bezeichnen will.


Alle Stimmen scheinen plötzlich verstummt.
Ich höre nichts von Veränderung!
Scheinbar erblindet irre ich herum,
denn ich sehe ich keine Veränderung.


Die erlesenen Augenblicke, in denen wir enthemmt sind,
sind wenn wir uns verachten; Momente voll von Hass.
Jeder geht seinen ignoranten und dennoch eingezäunten Pfad.
Eingepfercht in einem Zaun voller Normen und Hass.

Kaum einer wird sich je ändern - kaum einer! -
und so fristen wir still - viel zu still! -
in unserer Fasson zu leben, - welches Leben? -
wenn man unser Fristen noch als Leben bezeichnen will.


Kaum einer wird sich je ändern - kaum einer! -
und so fristen wir still - viel zu still! -
in unserer Fasson zu leben, - welches Leben? -
wenn man unser Fristen noch als Leben bezeichnen will.


Alle Stimmen scheinen plötzlich verstummt.
Scheinbar erblindet irre ich herum, denn ich sehe ich keine Veränderung.
Ich sehe keine Veränderung!

Eingepfercht in einen Zaun voller Normen und Hass ist dieses Dasein zu einem Ballast geworden.
Track Name: Wartend in Einsamkeit
Ich sitze hier und warte auf die Erleuchtung unserer-selbst...
Der Grund verschlammt, der Himmel karg, alles Leben verwelkt.
Leere Hüllen ziehen irrlos umher; von niemanden geführt.
Kein Vogelsang wird wahrgenommen. Gleichgültigkeit regiert!

Und so staune ich und warte auf das Bewusstsein dieser Welt...
Das Wasser verdorben, das Grün verdreckt, alles Leben verwelkt.
Hüllen in Schlips und Uniform; von Normen und Regeln geführt.
Kein Sinn für Autonomie. Gleichgültigkeit regiert!


Die letzte Schwalbe sah ich, es ist schon ewig her.
Sie ist weggeflogen, geflohen, fort gekehrt.
Der Himmel will nicht hellen und nicht dunkeln.
Kein Mond, kein Sonnenscheinen, kein Sternefunkeln.

Schon lange habe ich Niemand mehr gesehen, schon lange weile ich hier.
Wartend in Einsamkeit und die Hoffnung sinkt in mir.

Zeitlos, gebrochen, antriebslos,gottlos;
die Hoffnung war einst groß;
vegetiere ich dahin und warte auf jeglichen Sinn.

Schon lange habe ich Niemand mehr gesehen, schon lange weile ich hier.
Wartend in Einsamkeit und die Hoffnung stirbt in mir.


Schon lange habe ich Niemand mehr gesehen, schon lange faule ich hier.
Wartend in Einsamkeit und die Hoffnung starb in mir.

Schon lange habe ich Niemand mehr gesehen, schon lange faule ich hier.
Wartend in Einsamkeit und die Hoffnung starb in mir.

Längst habe ich es aufgegeben und faule nun hier, denn die Hoffnung starb in mir!

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